Autor: Philipp Elsässer | 30.12.19, 22:30

Thank you and Happy New Year!

Liebe Freunde und Unterstützer!

Ich denke, das Jahresende bietet eine gute Gelegenheit, das Projekt vorläufig abzuschließen. der für die wichtigsten Anschaffungen benötigte Betrag ist durch Ihre großzügigen und zahlreichen Spenden zusammengekommen.
Noch kurz vor Weihnachten habe ich 700 Euro an Pater Yohannes überwiesen, die Beschaffung der Ausrüstung ist eingeleitet. Wenn die Feierlichkeiten um Weihnachten und den Jahreswechsel vorbei sind (für Priester sind das Arbeitsspitzen des Jahres) wird sich der Pater sicherlich melden. Ich werde weiter berichten. Als noch ausstehendes "Dankeschön" an alle wird es sicherlich auch bald ein Foto* der stolzen Imker aus Njombe geben.
Von dem insgesamt gespendeten Betrag sind noch 130 Euro übrig, die natürlich auch noch für die Arbeit vor Ort eingesetzt werden. - Misereor wird das Projekt in seine "Partnerschafts-Projekte" aufnehmen. Das heißt, dass es auf der Plattform von Misereor nun auch vielen anderen Menschen vorgestellt werden wird, die dann auch spenden können. Es gibt also gute Aussichten, dass noch einiges mehr an Geld zusammenkommt.

Ich hoffe, dass das vergangene Jahr für alle von Ihnen ein gutes Jahr war und dass im kommenden die meisten Erwartungen in Erfüllung gehen. Ich wünsche allen Gesundheit und Zufriedenheit. Und: Es muss vor allen Dingen friedlicher werden, und zwar überall!

Jetzt freuen wir uns aber erst mal auf Miss Sophie, Mr. Winterbottom & friends und auf James und den Tiger!

Happy New Year!

Philipp Elsässer

*PS. Ein weitaus besseres "Dankeschön" wäre sicher ein Video aus einem Festgottesdienst in der Kathedrale (Abschluß des Jahrestreffens der katholischen Frauengemeinschaft der Diözese) in Njombe gewesen. Zum Sanctus trägt der Chor, begleitet von Trommeln ein Lied vor. Spontan kommen einige der Frauen nach vorne und beginnen zu tanzen. Wobei "Tanzen" das Wackeln mit verschiedenen Körperteilen und Rutschen auf den Knien mit zurückgelegtem Oberkörper bedeutete. Frivol? Ja! Obszön? Gerade noch nicht. Der Chor tat ihnen den Gefallen und dehnte das Lied schön lange aus... Der Bischof sah dem Treiben eine ganze Weile lang mit unbewegtem Gesicht zu, bis es ihm zu bunt wurde und er kurzerhand mit der Wandlungszeromonie begann. Dann mussten die Tänzerinnen wohl oder übel zurück in die Bank. Ein veritabler Antiklimax.
Mir blieb die Szene als ein Beispiel für ausufernde Freude und totale Hingabe im Gedächtnis. So ist Afrika auch! Beim nächsten Mal mache ich dann ein Video.

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