Autor: Carola Weirich | 22.05.20, 13:54

Wem hilft dieses Projekt?

Möchtet Ihr wissen, wem die Gelder aus diesem Projekt zu Gute kommen? Dann lest hier von Herrn XY. und seinen Kindern:

Herr XY. arbeitet in Troisdorf und lebt in Sankt. Augustin. Er lebt getrennt von seinen drei Kindern im Teenageralter und deren Mutter, hat zu seinen Kindern in Troisdorf jedoch regelmäßigen Kontakt.

Im März 2019 verstirbt die Mutter seiner Kinder plötzlich und unerwartet an Herzversagen.

Herr XY. zieht ohne zu zögern zu seinen Kindern, ist aber vollkommen überfordert, mit den vielen bürokratischen Dingen, die nun zu erledigen sind. Zudem ist die Gesamtsituation schwierig: Die Mutter der Kinder war verschuldet; es gibt Probleme bei der Übernahme der Wohnung, in der die Kinder leben; das Kindergeld und Unterstützungsleistungen müssen neu beantragt werden.

Nachdem diese Dinge geklärt sind vermittelt der Fachdienst der Wohnungsnotfallhilfe Herrn P. an die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes „Keine Kinder im Obdach“.

Hier geht es weiter:

  • Halbwaisenrente muss beantragt werden, hier hilft ein Rentenberater.
  • Mit dem Bezug der Halbwaisenrente ist das Jobcenter nicht mehr zuständig, es müssen vorrangige Leistungen, d. h. Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss beantragt werden.
  • Dass ein Unterhaltsvorschuss zur Aufstockung beantragt werden muss, wenn die Halbwaisenrente unterhalb des Unterhaltsvorschusses liegt, wissen selbst erfahrene Sozialarbeiter häufig nicht.
  • Irgendwann entscheidet die mittlere Tochter nicht mehr mit dem Vater leben zu wollen und wendet sich an das Jugendamt. Sie wird vorübergehend im Heim untergebracht. Plötzlich sind die Kindergeldzahlungen eingestellt, da die Familienkasse annimmt, alle Kinder seien im Heim. Wiederholt wurde der Familienkasse mitgeteilt, dass dies nicht so ist. Dann endlich fließen die Gelder wieder.
  • Nun befindet sich die Tochter wieder im Haushalt und muss jetzt erst einmal wieder angemeldet werden, damit das Kindergeld an Herrn P. überwiesen wird.

Sämtliche Dinge, die passiert sind, bedeuten, dass der Haushaltetat immer wieder ausgereizt ist. Der SKM hat mal einen Stromabschlag übernommen, mal einen Lebensmittelgutschein ausgestellt um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Die Genossenschaftsanteile werden jetzt von einer Stiftung übernommen, mit der Knauber Weihnachtsbaumaktion bekamen die Kinder Geschenke.

Diese Situation ist schon zu „normalen“ Zeiten schwierig genug. Und jetzt stellt Euch mal die veränderte Situation unter „Corona“ vor:

  • Die Schulen sind geschlossen, das heißt die Kinder bekommen in der Schule keine warme Mahlzeit…
  • Die Tafeln waren lange geschlossen, das heißt es gibt keine kostenlosen Lebensmittel ..
  • Die Kleiderkammern waren lange geschlossen, das heißt es ist viel schwieriger, günstig an neue Kleidung zu kommen

Wer jetzt in der glücklichen Situation ist, dass er 10 EUR entbehren kann und dieses Projekt unterstützt, hilft zusammen mit dem Co-Funding der Pax-Bank sogar mit 15 EUR Herrn XY und Familien in einer ähnlichen Situation

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

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