Projektübersicht

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Mit Drohnentechnik junge Rehkitze retten und vor dem Mähtod bewahren.
Mit Hilfe einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, werden zu mähende Wiesen überflogen, um so die Orte zu lokalisieren, an denen sich die jungen Rehe im Gras verstecken. Durch die Drohne geschieht dies schneller, punktgenauer und zuverlässiger als jede Suche durch Mensch und Hund. Die so erkannten Kitze werden von den Helfern in Sicherheit gebracht, wo sie von ihrer Mutter (Ricke) wieder aufgenommen werden

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: rehkitz, Kitzrettung, Drohne, Wärmebild, Mähtod vermeiden
Finanzierungs­zeitraum: 27.06.2019 11:28 Uhr - 26.09.2019 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 2. Halbjahr 2019

Worum geht es in diesem Projekt?

Mit Drohnentechnik junge Rehkitze retten und vor dem Mähtod bewahren.

Jedes Jahr im Mai/Juni steht die erste Mahd bevor und so heißt es: „Mission Kitzrettung“.
Eine große Gruppe ehrenamtlicher Helfer organisiert durch die Jägerschaft Bonn, zum Teil mit Unterstützung ihrer ausgebildeten Spürnasen, steht bereit, die zu mähenden Wiesen nach Rehkitzen abzusuchen. Trotz aller Sorgfalt und Genauigkeit können nicht immer alle von der Ricke abgelegten Kitze im hohen Gras gefunden werden. Durch den teils mannshohen Bewuchs und die in den ersten Wochen fehlende Witterung (Geruch) der Kitze bleiben diese manchmal selbst den besten Hundenasen verborgen. Wenn dann moderne Mäher mit Schnittbreiten von 15 Metern und mehr in der Breite bei vollem Arbeitstempo die Wiesen bodennah mähen, ist er unvermeidbar – der hundertfache Mähtod der kleinen Kitze, die in ihren ersten Lebenswochen über keinerlei Fluchtinstinkt verfügen. So geschieht es in Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und überall auf waldnahen, landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Gegen die immer stärker wachsende Automatisierung der Landwirtschaft hilft der „Kitzrettung 2.0“ nur die Digitalisierung in Form neuester Technik. Mit Hilfe einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, werden die betroffenen Wiesen überflogen und so die Orte lokalisiert, an denen die jungen Kitze im hohen Gras von Ihren Müttern (Ricken) abgelegt (versteckt) wurden. Dies geschieht schneller, punktgenauer und zuverlässiger als jede Suche durch Mensch und Hund.

Die von der Drohne erkannten Kitze werden von den Helfern in Sicherheit gebracht, wo sie von ihrer Mutter wieder aufgenommen werden. Wichtig ist bei der Rettungsaktion auch die Zusammenarbeit mit den Landwirten. Darüber hinaus hilft die Drohne auch Hase, Bodenbrüter und Co. zu retten.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Mit den Spenden soll eine Wärmebild-Drohe zur Lokalisierung junger Rehkitze auf Wiesen und Feldern angeschafft werden.

Mit diesem Projekt sprechen wir all diejenigen an, die ihren Teil zur Vermeidung des unnötigen Mähtodes der Kitze beitragen möchten. Dazu gehören alle Natur- und Tierschützer, Naturnutzer, Tierfreunde und Landwirte und all jene, die diese Aktion für sinnvoll betrachten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wer einmal eine Kitzsuche mit Mensch und Hund erlebt hat weiß, dass es die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist. Wer Bilder von gemähten Rehkitzen schon einmal in den Medien gesehen hat, kann sich die Grausamkeit des Mähtods vorstellen.

Mit diesem Wissen wird einem klar, dass alles nur mögliche getan werden muss, dieses Schicksal so vielen Kitzen wie nur möglichen zu ersparen. Dieses Projekt, mit dem einen gemeinsamen Ziel, eint alle für den Tierschutz aktiven Interessensgruppen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld erwirbt die Jägerschaft Bonn eine geeignete Wärmebild-Drohne um gemeinsam mit Revierpächtern, Förstern, Freiwilligen und Landwirten möglichst viele Kitze auf Wiesenflächen in Bonn und großen Teilen des Rhein-Sieg-Kreises vor der ersten Maht zu suchen und zu retten.

Spenden, die über die Finanzierung der Rettungsdrohne hinaus eingehen, werden zu gleichen Teilen an die folgenden 2 Projekte weitergeleitet:

Deutsche Wildtier Stiftung: Deutschlands wilde Tiere schützen, ihre Lebensräume erhalten und neue Naturgebiete schaffen, Menschen für die Schönheit und Einzigartigkeit der heimischen Fauna begeistern, der Naturentfremdung – vor allem bei Kindern und Jugendlichen – entgegenwirken: Dafür setzen sich die Deutsche Wildtier Stiftung ein.

Rollende Waldschule der JS-Bonn: Ausgebildete Waldpädagen besuchen Kindergärten und Schulen und bringen Kindern die heimischen Wälder und Wildtiere näher.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die:

Jägerschaft Bonn e.V. mit Sitz in Meckenheim.

Der gemeinnützige Verein besteht seit 1984 und hat sich den aktiven Naturschutz auf die Fahnen geschrieben. Neben der Hege und Pflege der lokalen Wildtiere und deren Biotope steht das soziale Engagement für Kinder und Familien im Vordergrund.
Der Jägerschaft Bonn gehören rund 1000 Miglieder in Bonn und Teilen des Rhein-Sieg-Kreises an.

Projekt-ID: 11881